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1862 Bahnanschluss in Thale

Anschluss an die große Bahnwelt in Deutschland im Juli 1862

Am 2. Juli 1862 erhielt der kleine Ort Thale mit ca. 2000 Einwohner am Rande des Nordharzes einen Anschluß an das Netz der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft. Die ca. 28 km lange Stichstrecke führte von Halberstadt über Wegeleben, Ditfurt, Quedlinburg und Neinstedt nach Thale. Der Spatenstich zum Bau der Strecke erfolgte im April des Jahres 1861. Gebaut wurde ein neuer Bahnhof für den gemeinsamen Personen- und Güterverkehr unweit des Bodetals. Erwartet wurde eine reine touristische Nutzung des Steckenabschnittes von Quedlinburgs bis Thale.      

Steigende Verkehrszahlen führten bald zur ersten Erweiterung

Die in der Grunderzeit enstanden Bahnhof- und Gleisanlagen genügten bereits nicht mehr den Anforderungen. So wurde nach der Inbetriebnahme in den Folgejahren weiter Optimierungen an den Gleisanlagen vorgenommen. 1874 gab es dann die erste Erweiterung  -  vom Gleis 4 wurde ein Anschluß an das Eisenhüttenwerk verlegt.  Auch diese Veränderungen reichten bereits 1888 nicht mehr aus.  Es kam zu großeren Umbarabeiten. In dessen Folge wurde der bisherige zweiständige Lokschuppen abgerissen. Eine Zweite Drehscheibe wurde errichtetet. Ein neuer einständiger Lokschuppen wurde errichtet. Die Weiche 1 wurde vorgezogen und somit die Gleislänge der Gleise 1 bis 3 verlängert. Bereits 1895-96 wurde der Abschnit vom Bf. Thale zum Güterbahnhof, der 1882 errichtet wurde, zweigleisig ausgebaut.